H1 – Schon wieder 0:6

Nach dem sehr guten Spieltag letzter Woche kassierten wir schon zum zweiten Mal in dieser Saison eine 0:6 Abreibung. Dabei waren die Spiele über weite Strecken deutlich enger als es das Ergebnis vermuten lässt. In den entscheidenden und vielen engen Situationen zeigten wir an diesem Tag wie unvermögend wir eigentlich spielen können, teilweise fehlte aber auch einfach das Quäntchen Glück. Den deutlichen Leistungsunterschied zwischen zeitweise überragend (letzte Woche) und überragend schlecht (diese Woche) konnten wir uns aber auch einige Zeit nach Spielende nicht erklären.

Gegen den uns durchaus bekannten Gastgeber aus Putzbrunn, welcher im Vergleich zu früheren Jahren und Duelle einen deutlichen Leistungssprung machte, begannen wir noch ganz gut. Zu Beginn ging es permanent hin und her, bis bei uns irgendwann der Faden riss und wir die vorgegebenen taktischen Ansagen ignorierten. Unsere Feldabwehr glich zeitweise einem Hühnerhaufen und wir verloren dann doch ziemlich schnell mit 16:25. Auch die folgenden Sätze zeigten wir unser Können nur zeitweise. Während Putzbrunn über die komplette Spieldauer konstant stark blieb, leisteten wir uns immer wieder dumme Eigenfehler im Bereich Annahme, Stellen, Angriff, Block… Alles was zum Volleyball halt dazugehört. Für mehr als 19 bzw. 20 Punkte reichte es auch in den folgenden Sätzen nicht, wodurch die 0:3 Niederlage feststand.

Das zweite Spiel gegen den SC Freising sollte zu einer kleinen Revanche für die Niederlage in der Aufstiegsrelegation werden. Doch auch hier kam es nach ganz passablen Start anders. Wir führten fast die komplette Distanz während des ersten Satzes. Doch je länger der Satz wurde, umso mehr Fehler machten wir. Dennoch konnten wir uns einen Satzball (24:23) erarbeiten. Danach gaben wir jedoch drei Punkte in Folge und damit den Satz völlig unnötig ab. Auch die nachfolgenden Sätze liefen ähnlich wie im ersten Spiel. Sobald wir uns ins Spiel reingearbeitet hatten, kamen 2,3,4 Eigenfehler in Folge und wir durften von vorne mit dem Reinarbeiten anfangen. Leider leisteten wir uns auch nie alle auf einmal einen Blackout, sondern immer einer nach dem anderen, über die komplette Spieldistanz verteilt. Somit konnten wir auch die zweite 0:3 (22/22:25) Niederlage an diesem Tag nicht mehr verhindern.

Nach diesem ziemlich negativen Bericht sollten wir uns die nächsten Spieltage einfach an die guten Phasen des Spiels erinnern (welche gar nicht mal so selten vorhanden waren) und diese einfach konstanter abrufen, dann springt auch wieder der ein oder andere Satzgewinn und daraus bedingt ein positiver-gestimmter Artikel heraus.

 

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